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Obsorge & Kindesunterhalt

Nach der Scheidung stellen sich eine Vielzahl von Fragen. Insbesondere wenn die Ehepartner gemeinsame, minderjährige Kinder haben, ist zu klären, wem nach der Scheidung die Obsorge zukommt, bei wem sich die Kinder hauptsächlich aufhalten und wer Kindesunterhalt zu zahlen hat.

Obsorgestreitigkeiten

Obsorgestreitigkeiten sind eine häufige Spätfolge von Scheidungen. Funktioniert die gemeinsame Erziehung der Kinder nicht so, wie ursprünglich vereinbart, kann ein Elternteil die alleinige Obsorge beantragen.

Mitwirkung anderer Personen

Nicht nur die (leiblichen) Eltern eines Kindes sondern auch andere Personen können mit der Obsorge betraut werden. Ein Beispiel wäre Großeltern oder der Kinder – und Jugendhilfeträger.

Regelung der Obsorge

Die Eltern sind verpflichtet, bei Scheidung die Obsorge der gemeinsamen Kinder zu regeln. Wenn es zu keiner einvernehmlichen Scheidung – und somit zu einer Vereinbarung zwischen den Ehegatten kommt – entscheidet das Gericht.

Dauer und Höhe des Kindesunterhalts

Dauer und Höhe des Kindesunterhaltes sind von verschiedenen Faktoren abhängig. So spielt für die Dauer ausschließlich die Selbsterhaltungsfähigkeit eine Rolle.

Die Höhe orientiert sich am Einkommen des Unterhaltsschuldners und dem Alter des Kindes.

Arten des Kindesunterhalts

Zu unterscheiden ist zwischen Naturalunterhalt und Geldunterhalt. Naturalunterhalt besteht in „tatsächlichen“ Leistungen (wie bspw. Essen), Geldunterhalt in Zahlung eines bestimmten Geldbetrages.

Verfahren zum Kindesunterhalt

In Österreich soll gewährleistet sein, dass ein unterhaltsberechtigtes Kind den ihm zustehenden Unterhalt jedenfalls bekommt. Und zwar auch dann, wenn der Unterhaltsschuldner nicht zahlt.

In aller Regel greift das Unterhaltsvorschussgesetz, durch das gewährleistet wird, dass der Unterhaltsberechtigte den ihm zustehenden Unterhalt erhält.

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