Scheidungsverfahren zur einvernehmlichen Scheidung

Vom Antrag zum Gerichtsbeschluss

Wenn mit Hilfe des Rechtsanwaltes alle Vorbereitungen abgeschlossen sind, wird vom Rechtsanwalt bei Gericht die Scheidung beantragt.

Scheidungsantrag

Der Scheidungsantrag wird vom Rechtsanwalt gemeinsam mit der Scheidungsvereinbarung und mit den Kopien aller Urkunden beim zuständigen Bezirksgericht eingereicht. Grundsätzlich ist das Bezirksgericht des letzten gemeinsamen Wohnsitzes der Ehepartner zuständig. Die scheidungswilligen Ehepartner können aber einvernehmlich auch ein anderes Bezirksgericht wählen.

Scheidungsverfahren

Aufgrund des Scheidungsantrages setzt das Gericht einen Termin fest. Meistens geht das sehr schnell. Vom Scheidungsantrag bis zum Scheidungstermin dauert es in der Regel nur wenige Wochen.

Ihr Scheidungsanwalt begleitet und vertritt Sie bei Gericht. Der Scheidungsanwalt stellt sicher, dass alles wie vorher besprochen vereinbart wird.

Beim Scheidungstermin geht der Richter nochmals alle Punkte des Scheidungsantrages und der Scheidungsvereinbarung durch, überprüft die Urkunden und lässt sich die Richtigkeit des Inhaltes von den Noch-Ehepartnern bestätigen.

Scheidung

Danach erfolgt die eigentliche Scheidung durch Verkündung des Scheidungsbeschlusses durch den Richter. Rechtskräftig ist die Scheidung damit aber noch nicht.

In der Regel verzichten die Scheidungsparteien (sinnvoller Weise) sofort auf die Erhebung etwaiger Rechtsmittel gegen diesen Beschluss. Die Scheidung wird damit bereits mit Zustellung des Beschlusses an die frisch Geschiedenen per Post rechtskräftig.

Erfolgt kein Rechtsmittelverzicht, wird der Beschluss erst nach dem Verstreichen der Rechtsmittelfrist 14 Tage nach der Zustellung des Beschlusses per Post rechtskräftig.

Achtung: Bis zur Rechtskraft kann der Scheidungsantrag auch nach dem gerichtlichen Scheidungstermin noch zurückgezogen werden. Damit wäre die Scheidung hinfällig. Bei gut vorbereiteten Scheidungen passiert das aber so gut wie nie.

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