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Kollisionen

Kollisionen sind die häufigste Unfallursache bei Skiunfällen mit Sachschäden oder Personenschäden. Dabei entstehen oft die schwersten Verletzungen. Wer haftet hängt davon ab, wer den Unfall schuldhaft und rechtswidrig verursacht hat.

FIS-Regeln sind entscheidende Sorgfaltsnorm

Maßstab für sportgerechtes Verhalten und somit entscheidende Sorgfaltsnormen sind die FIS-Regeln. Sie haben zum Ziel, Unfälle auf Ski- und Snowboardabfahrten zu vermeiden. Hinsichtlich Kollisionen ist Regel 3 „Wahl der Fahrspur“ oft entscheidend: „Der von hinten kommende Skifahrer oder Snowboarder muss seine Fahrspur so wählen, dass er vor ihm fahrende Skifahrer und Snowboarder nicht gefährdet“.

Die Beweislast trägt in diesem Fall der Verletzte. Er muss beweisen, dass der Verletzer sich entgegen den FIS-Regeln verhalten hat, ihn also überholt oder „geschnitten“ hat.

Skifahrer oder Snowboarder müssen also zu vor ihnen fahrenden Skifahrern und Snowboardern einen ausreichenden Abstand halten.

Piste ist nicht gleich Straße

Vorrangregeln wie im Straßenverkehr, so etwa „rechts vor links“, gibt es beim Pistenverkehr nicht.

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