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Mangelhafte Pistensicherung

Wer als Liftunternehmer und Pistenhalter Sportbegeisterten Skipisten zur Verfügung stellt, der haftet gegenüber den Benutzern auf vertraglicher Grundlage für den Zustand der Pisten. Im Falle eines Unfalls aufgrund mangelhafter Pistensicherung muss anders als im Falle einer Kollision nicht der Geschädigte den Beweis erbringen. Vielmehr muss der Unternehmer beweisen, dass er die zumutbare Sorgfalt eingehalten hat.

Haftung nur für „organisierten Skiraum“

Eine Haftung trifft den Liftunternehmer und Pistenbetreiber aber nur für den sogenannten „organisierten Skiraum“. Wer abseits der Skipiste unterwegs ist, so etwa bei Skitouren, kann sich auf eine Sorgfaltsverletzung des Unternehmers nicht berufen. Lediglich Gefahrenstellen auf präparierten Pisten sind durch Warnungen, Fangnetze oder Polsterungen abzusichern.

Pistensicherung nur während Skibetrieb

Liftbetreiber und Pistenhalter sind „nur“ während des Pistenbetriebs zur Pistensicherung verpflichtet. Die Zeiten für den Pistenbetrieb werden jeweils kundgemacht.

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