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Snowboardunfall

Für Snowboarder gelten wie für Skifahrer die FIS-Regeln als Sorgfaltsmaßstab. Kommt es also zu einer Kollision, so muss für die Beurteilung allfälliger Schadenersatzansprüche beurteilt werden, wer den Unfall verschuldet hat und wer sich rechtswidrig verhalten hat. Konkret muss das Gericht klären, ob bzw. wer sich entgegen der FIS-Regeln verhalten hat.

Schadenersatz nur bei Verschulden

Neben rechtswidrigem Handeln setzte ein Schadenersatzanspruch nach einem Snowboardunfall auch Verschulden voraus. Achtung: Alkohol auf der Piste kann ein Verschulden begründen!

Was Sie nicht vergessen dürfen

Bei all der Hektik nach einem Snowboardunfall dürfen einige Dinge auf keinen Fall vergessen werden.

  1. Unfallstelle absichern,
  2. Erste Hilfe Leisten,
  3. Pistenrettung verständigen,
  4. Kontaktdaten austauschen,
  5. Beweise sichern,
  6. Bei Körperverletungen muss zudem die nächste Polizeidienststelle verständigt werden.

Die Beweissicherung gerät in all der Aufregung nach einem Snowboardunfall oftmals in Vergessenheit. Sie erleichtert jedoch in der Folge die gerichtliche Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen ungemein.

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