lawoffice.at

Strafverfahren

Als ob ein Skiunfall an sich nicht schon schlimm genug ist, kann darauf auch noch ein für alle Beteiligten in der Regel unangenehmes Strafverfahren folgen.

Dies ist immer dann denkbar, wenn Hilfeleistungen von Dritten unterlassen werden. Grundsätzlich ist jeder zur Hilfeleistung verpflichtet. Wer dies unterlässt könnte den Tatbestand der Unterlassenen Hilfeleistung erfüllen. Ob der Tatbestand in einem konkreten Fall erfüllt ist, würde in weiterer Folge in einem Strafverfahren beurteilt werden.

Wird durch einen Skiunfall jemand am Körper verletzt muss die nächste Polizeidienststelle vom Unfall verständigt werden. Ob es zu einem Strafverfahren in der Folge kommt, hängt vom Einzelfall ab

Trifft den Unfallverursacher ein Verschulden am Unfall und hat dieser sich rechtswidrig verhalten, so hat der Geschädigte grundsätzlich Anspruch auf Schadenersatz. Teil dieses Anspruch sind etwa Schmerzengeld, Heilmittel, Therapie- und Pflegekosten, Verdienstentgang oder Verunstaltungsentschädigung.

Skifahren und Alkohol

Anders als im Straßenverkehr gibt es auf der Piste keine Promille Grenze. Aber Vorsicht: Wer unter Alkohol ski fährt, riskiert ein Strafverfahren wegen Gefährdung der öffentlichen Sicherheit. Und das selbst dann, wenn niemand verletzt wurde. Alkohol kann im Falle eines Unfalls ein Mitverschulden begründen.

ANWALTLICHES ERSTGESPRÄCH

Unsere Rechtsanwaltskanzlei bietet Neukunden zum gegenseitigen Kennenlernen eine anwaltliche Erstberatung in der Dauer ca. 30 Minuten zum Fixpreis von EUR 90,00 (inkl. 20% USt.) an. Die Erstberatung kann auch über eine Rechtsschutzversicherung abgerechnet werden.

Terminvereinbarung: +43 662 234144.